|
3. Der Peloponnes
Messenien
-
-
Wer in Messenien war erinnert sich besonders an die schönen langen Sandstrände. Feinsandig sind sie meist, mitunter annähernd unberührt wie in Koroni. Stoupa ist bekannt bei den Badegästen des Peloponnes, Strände werden von kristallklarem Wasser bespült. Namhaft klingt Kalógria klingt in den Ohren, ein langer, oft menschenleerer Strand. Die Voidokilia-Bucht, die Ochsenbauchbucht, ist neben dem Myrtos-Beach auf Kefalonia und dem Shipwreck-Beach auf Zakynthos einer der bekanntesten Strände Griechenlands überhaupt.
|
|
|
| Die Voidokilia-Bucht (Ochsenbauchbucht) ist einer der attraktivsten Strände von ganz Griechenland. |
Messenien war schon in der Antike eine der dichtbesiedelsten Gegenden Griechenlands. Besonders im Südwesten wird das Land flacher, das Taygetosgebirge reicht nicht bis in den westlichen Zipfel des Peloponnes, dennoch fließen reichlich Quellen und Flüsse in dem Gebiet. Es reifen Orangen, Manadarinen Feigen und Weintrauben.
Von der Stadt Pylos blickt man auf die große Bucht von Navarino, die wiederum von einem imposanten schmalen Inselstreifen zum offenen Meer hin begrenzt wird: Sfaktiria und ihre Schwesterinselchen. Nur wenig nördlich von Pylos schuf die Natur die kreisrunde Ochsenbauchbucht, in den heißen Monaten ist sie ein Bademekka. Der Nestorpalast wiederum ein paar Kilometer nördlich davon läßt die Herzen der Mythologie- und Kulturfans höher schlagen. Vielseitig zeigt sich die Gegend, wo den Feriengästen auch einige Hotels zur Verfügung stehen, insbesondere bei Gialova.
|
| Die Bucht von Pylos (Navarinobucht) wird von den steil aufragenden Felsen der Sfaktiria-Inselgruppe begrenzt. |
|
| In Pylos ist das runde Dach der orthodoxen Kirche eben nicht blau, wie man als “landläufig” meinen könnte.. |
Am südlichsten Zipfel des “Messeni-Fingers” bekommt der Reisende einen Blick auf die Inseln Sapientsa, Shiza und Agia Maria. Sie begrenzen den Bucht vor dem Ort Methoni, dem wiederum ein langer und breiter Sandstrand zu Füßen liegt.
Fährt man von Methoni ostwärts, passiert man das ehemalig beschauliche Fischerdorf Finikus (Finikoúnda), das heute wegen seines beliebten wunderschönen Sandstrandes längst nicht mehr beschaulich ist. Etwas weiter wird es trotz des Feinsandstrandes wieder ruhiger: in Koroni genießen Sie die Ruhe eines Fischerdörfchens. Es ist nicht total verschlafen, denn an der Strandpromenade beim Fischerhafen finden Sie eine schöne Auswahl Tavernen, wo frischer Fisch wichtiger Bestandteil des Speisezettels ist. Die einmalig schöne Klosteranlage “Johannes des Täufers” finden Sie auf der höhergelegenen Stelle des Ortes, von wo Sie den schönsten Blick auf das Meer und bis hinüber zum mittleren Peloponnes-Finger erleben.
|
|
|
| Strand von Methoni; im Hintergrund die Festungsanlage, denn Methoni war ein Außenposten der Republik Venedig |
|
|
|
| Koroni glänzt mit seinen hellen Häusern |
|
|
|
| Das Nonnenkloster “Moni Timiou Prodromou” befindet sich innerhalb der von dicken Mauern umzingelten Befestigungsanlage und ist ein angenehmer Platz für Spaziergäge in den prächtig angelegten Gärten. |
Sie wären nicht in Griechenland, fänden Sie nicht immer wieder hoch aufragende steinernde Zeugen des Lebens in der Antike. Messéne ist so ein Ort und gehört zu den größten Ausgrabungsstätten der Hellenen. Das Asklepion-Heiligtum, ein Odeon und ein gewaltiges Stadion zeugen von der Größe der alten Messenier.
|
|
|
| Auf der weitflächigen Ausgrabungsstätte des alten Messéne finden Sie an griechischer Baukunst alles, was mit dem antiken Hellas verbunden wird. |
Video auf DVD: http://www.segelfilmer.de/Shop/IonischeKueste.html
|